Freimaurer und Richard Wagner

Seit langem geplant – am 10.10.2013 war es dann soweit – 30 Exkursions-teilnehmer trafen sich am Nürnberger Hauptbahnhof in der Mittelhalle zum Fahrkartencheck.

Um 9.43 Uhr war Abfahrt mit dem Regionalexpress nach Bayreuth. Die Bahnfahrt führte größtenteils durch das landschaftlich reizvolle Pegnitztal und wer wollte, konnte trotz Regenwetter, die herrliche Landschaft mit Laubfärbung erleben.

Das Interesse an den vorgesehenen Ausflugsthemen war groß. Klaus Ehrlich und seine Frau hatten die Themen gewählt und darüber hinaus den gesamten Ausflug bestens organisiert.

Besuch des Freimaurer-Museums

Das Deutsche Freimaurermuseum ist das einzige Spezialmuseum in Deutschland, das sich mit dem kulturellen Erbe der Freimaurerei in Deutschland auseinander setzt. 
Es bewahrt, erforscht, dokumentiert und publiziert Artefakte und Urkunden aus der Zeit des Ursprungs der Freimaurerei in Deutschland bis in die Gegenwart.

Das Museum bietet dem Besucher eine begehbare Ausstellung repräsentativer Objekte zur Freimaurerei. Die Schwerpunkte der Darstellung liegen in der geschichtlichen Entwicklung der Bruderschaft von der Bauhüttentätigkeit zur spekulativen Freimaurerei , ihrem Verständnis von Ordnung und Ritual, so wie dem inneren Brauchtum, dargestellt an dem Aufnahmeverfahren und dem geselligen Beisammensein.

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Im „Oskar“- Wirtshaus am Bayreuther Marktplatz – war für uns ein Nebenzimmer reserviert. „Oskar” ist ein Haus, das tief mit der Bayreuther Geschichte verwurzelt ist. Es ist eines der ältesten Häuser am Marktplatz – mindestens 600 Jahre lassen sich seine Wurzeln zurück verfolgen. Dort speisten wir stilvoll.

Wilhelm Richard Wagner (* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig) war ein deutscher Komponist, Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er veränderte die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und die theoretischen und praktischen Grundlagen der Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerk gestaltete und dazu Text, Musik und Regieanweisungen schrieb. Als erster Komponist gründete er Festspiele in dem von ihm geplanten Bayreuther Festspielhaus. Seine Neuerungen in der Harmonik beeinflussten die Entwicklung der Musik bis in die Moderne. Kritiker sehen Wagner unter Verweis auf seine Schrift Das Judenthum in der Musik als einen Verfechter des Antisemitismus.

Parkanlage vor dem Festspielhaus

Gut beschirmt vor dem Richard-Wagner-Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. Das Festspielhaus wurde in den Jahren 1872–75 von Otto Brückwald nach Entwürfen von Richard Wagner im Stil der hellenistischen Romantik errichtet. Anders als die meisten Opernhäuser hat es kein festes Ensemble und wird jedes Jahr ausschließlich vom 25. Juli bis 28. August im Rahmen der Bayreuther Festspiele mit Opern beziehungsweise Musikdramen von Wagner in 29 öffentlichen und einer geschlossenen Vorstellung für Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Für den Nachmittag hatten die Ehrlichs ein Cafe ausgesucht. Hier verbrachten wir noch einige Zeit bei Kaffee und Kuchen.

Nochmal – danke “Ihr Zwei”, schön war’s!